CHANDA RULE – The Oulipians
Mittwoch, 2. Juni 2010, 20.00 Uhr
Backstage, Brodtischgasse 16, 2700 Wiener Neustadt
Interpreten:
Chanda Rule - Vocals
Martin Reiter - Pianist
Ike Sturm - Double Bass
Gernot Bernroider - Drums
Sie sind Musik. Zusammenhängende Aggregate melodischer Bewegung und Rhythmen. Gewürzt mit Melismen aus Indien, Rhythmen aus Afrika, amerikanischem Jazz, und europäischem Mantra. Die Musik der Oulipians beinhaltet mathematische, indische Ragas und extravagante Bass-Sequenzen.
Chanda Rule, begann ihre Karriere vorerst in zahlreichen off-Broadway Musicals, bevor sie die Bühne mit namhaften Musikern wie Mino Cinelu, Papa Vasquez, Alex Blake und Victor Jones teilte. Ihre einzigartige Stimme und Bühnenpräsenz verhalfen ihr zu Eröffnungs-konzerten für Künstler wie Regina Belle& The Whispers, Indie.Arie, Christina Aguilera, Angela Bofill und Amelie Larrieux. Auch als Headliner ist Chanda in Konzerten weltweit in allseits bekannten Konzerstätten wie Birdland, Tchaikovsky Hall, The Apollo, Lincoln Center, Blue Note, Hard Rock Cafe, Jazz Standard, um nur einige zu nennen, aufgetreten. In Europa war Chanda unter anderem als fixer Bestandteil des Gospel Star Ensembles „Golden Gospel Singers“ auf zahlreichen Konzerten zu hören. Als Solokünstlerin präsentierte Chanda unlängst ihre neueste CD „I too speak of a river“ in einem Livekonzert auf New York’s Rundfunksender WBAI im Rahmen des „International Women’s Day“.Im ORF wurde dieses Album in der Ö1 Radiosendung „Spielräume“ von Giselher Smekal vorgestellt.
Pianist Martin Reiter erhielt seine Ausbildung an der Anton Bruckner Universität in Linz sowie an der Universität für Musik und darstellenden Kunst in Wien. Spätestens nach Erhalt des „Austrian Lions Award”, ein begehrter Preis für österreichische Nachwuchskünstler und der damit verbundenen Tournee mit Konzerten auf Europas größten Jazzfestivals wie Montreux, Perugia, Pori und anderen, legte Martin den Grundstein für eine vielversprechende Karriere als Pianist. Noch im selben Jahr erhielt er den Hans Koller Preis für ein New York Stipendium, sowie ein Engagement in der Band des Schweizer Star-trompeters Matthieu Michel. Konzerte mit Musikern wie Allegre Correa, Ana Paula da Silva, Michael Mantler, sowie ein Konzert beim renommierten Klassikfestival „Carinthischer Sommer“ mit seinem selbstkomponierten Werk für Fender Rhodes und Kammerorchester „Rache für Mozart“ folgten.Im Jahr 2008 vollendete Martin das Album „ALMA“ und ging mit selbigem Programm auf Europa-, Asien- und Südamerikatournee, bevor er den Hans Koller Preis für „Bestes Album des Jahres“ in Empfang nehmen durfte.
Ike Sturm, der in New York groß gewordene Bassist und Komponist studierte Jazz und klassische Musik an der renommierten Eastman School of Music. Seither hat Ike eine beispiellose Musikkarriere gestartet, während der er letztens eine in Auftrag gegebene Jazzmesse für Chor, Streicher und Jazzensemble komponieren und aufnehmen konnte.
Als Bassist hat Ike unter anderem mit legendären Musikern wie Gene Bertoncini, Donny McCaslin, Bobby McFerrin, Maria Schneider, Kenny Wheeler sowie dem Rochester Philharmonic Orchestra zusammengearbeitet. Er ist auch auf zahlreichen Aufnahmen des Komponisten Steve Reich für Cantaloupe und Nonesuch Records zu hören, wobei er auch vier mit Downbeat Awards ausgezeichnete Aufnahmen als Sideman mit Musikern wie Rich Perry, Ben Monder, George Garzone und Ted Poor zu Buche stehen hat.
Der österreichische Schlagzeuger Gernot Bernroider graduierte von der Manhattan School of Music und hat seither mit zahlreichen renommierten und bekannten Musikern wie Dr. Billy Taylor, Ron Carter, Benny Powell, Donnie McCaslin, Jane Monheit, Gil Cogans, Dick Oatts, Phillip Harper, Mike Holober,Manny Duran, Kuba Stankiewicz, Harry Sokal, Alan Praskin, um nur einige zu nennen, gespielt. Zahlreiche Tourneen in Europa und den USA unter anderem mit dem Adam Rafferty Trio, dem Nakujabe Ensemble, Greg Nagorski Quartett, um nur einige zu nennen, zu hören. Während seiner letzten Deutschland Tournee wurde er als “brillianter Techniker mit originellem Stil“(Schwäbisches Tagblatt) beschrieben. In New York City hat Gernot auf den Konzertbühnen des Blue Note, Birdland, Lincoln Center, Smalls, Zinc Bar, 55 Bar, Cleopatra’s Needle, Detour, Smoke Jazz Club und Merkin Concert Hall gespielt.
