Wiener Neustadt: Ab August permanente Passantenfrequenzmessung in der Innenstadt!
Das Wiener Neustädter Stadtmarketing führt ab Anfang August eine permanente Passantenfrequenzmessung in der Innenstadt durch. Mit dieser Maßnahme erfolgt eine weitere Professionalisierung des Stadtmarketings im Umgang mit allen handelnden Akteuren (Unternehmer, potenzielle Investoren, Veranstalter, Hauseigentümer, etc.).
Dipl. Ing. Martin Hesik, Bereichsleiter Stadtmarketing der Kultur Marketing Event Wiener Neustadt GmbH, zu diesem Schritt: „Wir können durch diese Messung auf tagesaktuelle Zahlen genauso zugreifen sowie auf Statistiken über längere Zeiträume. Dadurch, dass wir das System angeschafft haben, sind wir auch nicht von externen Partnern und deren turnusmäßigen Frequenzzählungen abhängig. So erhöhen wir den Servicecharakter des Stadtmarketings enorm.“
Hintergrund und Nutzen
Die Anzahl der Passanten in Innenstädten ist die wichtigste Kennzahl für den Einzelhandel und ein professionelles Stadtmarketing. Bisherige Methoden der Frequenzmessung haben sich in Wiener Neustadt auf stichprobenartige Zählungen beschränkt, die durch Hochrechnungen, Witterungseinflüsse und allfällige Veranstaltungen Ungenauigkeiten ergaben und so den Vergleich sehr schwierig machten.
Das wird nun ein Ende haben. Durch neue Technologien kann die Frequenzmessung nun tagesaktuell, permanent und kostengünstig gestaltet werden. Die Zahlen liegen de facto zu jeder Minute vor, womit die Messung zu einem professionellen Baustein für das Stadtmarketing wird. Mieter, Eigentümer, Investoren und Verwaltung können durch dieses Tool zeitnahe und seriöse Berichte über die Entwicklung der für den Handel wichtigsten Standortkennzahl erhalten.
Standort und Ablauf
Die Kamera wurde an der Ecke Hauptplatz/Wiener Straße (Haus Wiener Straße 1) in mehreren Meter Höhe an der Fassade montiert. Sie zählt innerhalb eines Bildausschnitts gehrichtungsbezogen die Passantenfrequenz. Die Daten werden mittels Funk an einen Server übermittelt, wo sie von einer Software ausgewertet werden. Aufgrund der Videotechnik sind so gut wie keine Messunschärfen gegeben. Das System ist zugleich so ausgeführt, dass keine Videoüberwachung gegeben ist. Die Gesichter der Passanten werden bei der Methode nicht erfasst, zudem werden die Bilder nirgendwo gespeichert, sondern lediglich die Anzahl der Zählobjekte je Zeiteinheit.
Die erstellte Software liefert alle Möglichkeiten der Auswertung. Es können Stunden, Tages-, Wochen-, Monats- und Jahresstatistiken erstellt und in tabellarischer oder grafischer Form weiterverarbeitet werden. Standardmäßig erfolgt ein automatisierter Report zur aktuellen Woche/zum aktuellen Monat.
Alle weiteren Infos zur Frequenzmessung erhalten Sie bei der KME GmbH unter 0 26 22/373-970.
Wiener Neustadt, 31. Juli 2009
