„pro futuro“: Bürgermeister Bernhard Müller stellte erste Ergebnisse aus dem Themenbereich „Soziale Sicherheit & Generationen“ vor
Wiener Neustadt hat vor-, nach- und quergedacht. Unter dem Titel „Miteinander in die Zukunft“ präsentierte Bürgermeister Bernhard Müller im Stadtheim Wiener Neustadt die Ergebnisse des Zukunftsforums „pro futuro“ im Themenbereich „Soziale Sicherheit & Generationen“. Bürgermeister Müller zeigte sich überwältigt über das Engagement der vielen Bürgerinnen und Bürger, die im Rahmen von „pro futuro“ mitgearbeitet haben: „Im Zukunftsforum der Stadt Wiener Neustadt haben die Gedanken der Bürgerinnen und Bürger über die Zukunft unserer Heimatstadt einen Ort der Beteiligung gefunden.“ Alleine 2.285 Wiener Neustädterinnen und Wiener Neustädter hatten an der größten je durchgeführten Bürgerbefragung im Herbst 2008 teilgenommen.
Projektleiter Mag. Michael Wilczek bedankte sich speziell bei den Arbeitskreismitgliedern für ihre ehrenamtlich geleistete Arbeit. Neben den konkreten Ergebnissen, habe „pro futuro“ aber auch eine verstärkte Vernetzung von ExpertInnen aus verschiedensten Themenbereichen sowie aus der Verwaltung bewirkt. Bestehende bzw. in Planung befindliche Projekte und Einrichtungen wie z.B. der Sozialombudsmann, der Jugendbeauftragte oder das Stadtviertelservice erhielten durch die Arbeit des Zukunftsforums wertvolle Anregungen und Hilfestellungen.
Der Leiter des Arbeitskreises „Soziale Sicherheit & Generationen“, Mag. (FH) DSA Roland Fürst, präsentierte exemplarisch Ergebnisse zu den Themen „Vereinbarkeit der Lebensbereiche“, „Zusammenleben der Generationen“, „Integration – Miteinander statt Nebeneinander“ und „Zukunft des (lokalen) Sozialstaates“.
Die Herausforderung der Zukunft liege vor allem darin, dass künftige Sozialarbeit einen strukturellen Wandel in der Verwaltung erfordern wird. Aufgrund der komplexen Themenstellungen wird die Zusammenarbeit mehrerer Magistratsabteilungen bzw. mit externen Vereinen und Institutionen erforderlich sein, um den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern optimale Hilfestellung zu geben. Hilfsangebote müssen zunehmend in das unmittelbare Lebensumfeld der Menschen verlagert werden.
Roland Fürst, der am FH Campus Wien lehrt, lobte die Vorreiterrolle Wiener Neustadts im Sozialbereich und zeigte sich optimistisch, dass die Ergebnisse von „pro futuro“ die Fortsetzung dieser erfolgreichen Arbeit unterstützen werden. Ein besonderes Anliegen sei ihm die Umsetzung eines psycho-sozialen Masterplans als Grundlage für weitere Aktivitäten.
Das Themenheft „Miteinander in die Zukunft – Ergebnisse des Arbeitskreises ‚Soziale Sicherheit & Generationen’“ ist unter der Herausgeberschaft von Bürgermeister Bernhard Müller, Projektleiter Mag. Michael Wilczek und Gemeinderat Mag. Dr. Michael Rosecker im „Verein Alltag Verlag“ erschienen und kann über den Buchhandel zum Preis von 11,90 Euro erworben werden.
Weitere Informationen zum Buch: www.vereinalltagverlag.at
