Stadträtin Mag.a Isabella Siedl: „Wiener Neustadt hat Kultur. Wiener Neustadt ist Kultur. Wiener Neustadt lebt Kultur.“
Der Kunst- und Kulturbereich, das Event- und Veranstaltungswesen, Frauenangelegenheiten - für diese Politikfelder ist Stadträtin Mag.a Isabella Siedl in Wiener Neustadt ressortverantwortlich. Und gerade seit 2005 hat dieser vielfältige, bunte und hochinteressante Mix eine unglaubliche Weiterentwicklung erfahren, viele Vorhaben wurden umgesetzt, so manches steht noch bevor.
Die Bilanz:
1) Kultur Marketing Event - Wiener Neustadt GmbH
Mit der Errichtung der „Stadttochter“ Kultur Marketing Event - Wiener Neustadt GmbH, kurz KME, Ende 2006 wurden die (strukturellen und organisatorischen) Voraussetzungen für ein zeitgemäßes, flexibles und synergetisches Agieren im städtischen Veranstaltungs-, Stadtmarketing - und Tourismusbereich geschaffen.
- Events:
Insbesondere der Eventsektor hat durch die Gründung der KME eine umfassende Neuorientierung erfahren, wurde an moderne Strukturen angepasst bzw. professionalisiert. Allein 2009 gab es 65 Veranstaltungstage (kostenlos), an denen die KME federführend mitgewirkt hat und die von nicht weniger als 80.000 Gästen besucht wurden. Highlight dabei war sicherlich das zweitägige „City-Festival“ am Hauptplatz, bei dem Künstler wie Josè Feliciano, Supermax, Herbstrock oder Russkaja aufgetreten sind. Aber auch die Eröffnung der umgestalteten Fußgängerzone Neunkirchner Straße, die Veranstaltungsreihe „citystage music & more“ (Frühjahr bis Herbst), der jährliche „Zauber im Advent“ oder der Krampuslauf erwiesen sich als Publikumsmagneten und wichtige Imageimpulsgeber für die Innenstadt. Dazu kam noch die Unterstützung bei diversen Kulturveranstaltungen, unter anderem wurden auch der „Musikantenstadl“ 2009/2010, der „Sommerkinotraum“ und die Feierlichkeit anlässlich „100 Jahre Flugwesen“ massiv gefördert. Als zentrale Anlaufstelle für externe VeranstalterInnen werden durch die KME jedes Jahr zwischen 80 und 100 Beratungen kostenlos durchgeführt. Dazu Mag.a Siedl: „Die gestiegenen Frequenzzahlen in der Innenstadt belegen, dass der eingeschlagene Weg goldrichtig ist. Anspruchsvolle Sonderprojekte, wie etwa „pro futuro“, untermauern darüber hinaus, wie groß das Leistungsspektrum der KME für die positive Weiterentwicklung der Stadt ist.“
- Kultur:
Stadttheater: Ein wichtiges Flaggschiff im Kunst- und Kulturbereich der Stadt ist zweifellos das Stadttheater, in dem seit 2005 wieder unzählige (oft ausverkaufte) Operetten, Kindertheater, Schauspiele, Konzerte (z. B. Tonkünstler) oder Kabarettprogramme aufgeführt wurden. Zahlreiche Veranstaltungen waren ausverkauft, wie zuletzt die Aufführungen am 24. und 31. Dezember. Für das Neujahrskonzert der NÖ Tonkünstler und die nächste Operette gibt’s nur mehr Restplätze. Nicht unerwähnt bleiben dürfen Veranstaltungen wie die Sozialfondsgala des Bürgermeisters oder Events im Innenhof wie etwa das „World Music“-Festival oder die „Jazztage“. Das Programm für die „Wiener Neustädter Jazztage“ wird demnächst präsentiert und wird wieder Hochkarätiges bieten.
Bücherei: Derzeit werden ca. 50.000 Medien aus den verschiedensten Bereichen verwaltet, darunter 12.000 für Kinder und Jugendliche bzw. 3.500 AV-Medien (Hörbücher, DVDs, CD-ROMs). 50.000 BesucherInnen jährlich zeichnen für 140.000 Entlehnungen verantwortlich. Die jährlich durchgeführte Buchwoche („Herbstblätter“) spricht rund 5.000 Literaturinteressierte an. Grundsätzlich hat sich die städtische Bücherei in den letzten Jahren zu einem echten Kommunikations-, Informations-, Bildungs- und Unterhaltungszentrum gewandelt, das als Partner der Schulen aktiv an der sozialen Weiterentwicklung der Gesellschaft mitwirkt.
Ausstellungswesen: Dieser Bereich nimmt in Wiener Neustadt einen hohen Stellenwert ein. Allein in St. Peter/Sperr wurden in den letzten 5 Jahren 27 Ausstellungen durchgeführt. Darunter waren – neben der Wiener Neustädter Künstlervereinigung – wichtige Künstler aus der Region und Wiener Neustadt wie Robert Hammerstiel, Kurt Ingerl und Markus Grabenwöger sowie bedeutende VertreterInnen der österreichischen Modernen, wie Markus Prachensky, Gerda Fassel, Ona B., Wolfgang Hollegha, Jakob Gasteiger oder der erst kürzlich verstorbene Alfred Hrdlicka. Dazu kamen Ausstellungen in der Karmeliterkirche (23) und „Kunst im öffentlichen Raum“, u.a. jene von Hannes Turba am Hauptplatz („Goldhaut“/2005) und das Projekt „Was ist ein Platz?“ (2008) und 3 Fotoausstellungen in der Galerie Neues Rathaus.
2) MA 9-Kulturamt:
Neben den Geschäftsfeldern der KME bestehen weiterhin die klassischen Agenden des Kulturamtes. Das Veranstaltungswesen wurde allerdings auch im Bereich Stadtmuseum ab 2007 im Zuge der Neustrukturierung von der KME übernommen.
- Stadtmuseum: Seit 2005 gab es im Museum insgesamt 19 Ausstellungen, wobei insbesondere jene über die Anfänge der Luftfahrt (2009) und die anlässlich des 85ers des angesehenen Wiener Neustädter Künstlers Prof. Florian Jakowitsch (2008) durchgeführte Schau hervorzuheben sind. Im Oktober 2009 fand ein großes Internationale Symposium zum Thema „Friedrich III.“ statt, dessen wissenschaftlicher Ertrag ausgezeichnet war. Die Ergebnisse erscheinen Ende 2010 in Buchform. In Summe hatte das Museum zwischen 2005 und 2009 fast 30.000 BesucherInnen, nahezu 500 Führungen und 182 themenspezifische Vermittlungsprogramme wurden durchgeführt, es diente als Bühne für 107 Konzerte und zahlreiche andere Veranstaltungen (Symposien, Buchpräsentationen, Podiumsdiskussionen, Lesungen, Empfänge, Preisverleihungen etc.). Weiters wurden in den letzten 5 Jahren insgesamt 291 Bücher, 315 Bilder, 19 Objekte und technische Ausrüstung angekauft sowie neue, kundenfreundlichere Öffnungszeiten (auch Samstag geöffnet) eingeführt. Und: Der „Corvinusbecher“ übersiedelte vom Alten Rathaus ins Museum.
- Stadtarchiv/Industrieviertelmuseum: Die Zahlen sagen alles: 500 Führungen, 4.000 ArchivbenutzerInnen bzw. –besucherInnen, 1.000 Neuerwerbungen von Büchern, diverse Subventionen (Förderbeiträge), Archivalienrestaurationen, Konservierungen und Mikroverfilmungen sowie unzählige Veranstaltungen (Ausstellungen, Vorträge, Lesungen, Buchpräsentationen) und Publikationen – Fakt ist: Die Leistungen beider Häuser können sich sehen lassen.
- Denkmalschutz: In den letzten 5 Jahren wurden zahlreiche Restaurierungsarbeiten umgesetzt. Zu nennen sind unter anderem: Lokomotive „Fanny“, Dänkl-Kapelle, Mariensäule, Stadtmauer, St. Peter, Denkmal „Opfer des Faschismus“, jüdische Grabsteine sowie die Errichtung des Karl-Szokoll-Denkmals. Durch das Instrument der Schutzzone setzt die Stadt Wiener Neustadt ein deutliches Signal in Richtung Aufwertung des alten Stadtkerns für zeitgemäße Nutzung, ohne dafür die baukulturelle Identität der Stadt und die wertvoll historische Bausubstanz zu opfern.
- Nachlass Prof. Kurt Ingerl: Weiters wurde vor Kurzem die Archivierung und Aufarbeitung des umfangreichen Nachlasses von Prof. Kurt Ingerl abgeschlossen.
- Kulturpreis der Stadt Wiener Neustadt: 2006 (Musik), 2008 (Wissenschaft) und 2009 (Bildende Kunst) wurden wieder Kultur-, Anerkennungs- und Förderpreise vergeben. Unter anderem gingen diese an Richard Filz, Prof. Karl Flanner und Mag. Elfi Macek.
- Ermäßigungen, Abo-Rabatte und freier Eintritt: „Das städtische Bildungs - und Kulturangebot soll vielfältig, für alle Bevölkerungsgruppen möglichst attraktiv, aber auch erschwinglich und niederschwellig zugänglich sein“, so StRin Mag.a Siedl, wobei der Focus besonders auf Kinder und Jugendliche gerichtet ist. So wurde das Halbpreis-Angebot noch weiter ausgebaut. SchülerInnen, StudentInnen, Lehrlinge, Zivil – und Präsenzdiener können dadurch die Museen der Stadt und alle Eigenveranstaltungen der KME im Stadttheater sowie die Musikfestivals „Wiener Neustädter Jazztage“ und „World Music“ zum halben Preis besuchen. Dazu kommen noch die freien Eintritte bei allen Ausstellungen und bei der „Wiener Neustädter Buchwoche“. Weitere Ermäßigungen gibt es auch noch bei der Stadtbücherei und bei den Konzerten im Stadttheater.
- Josef Matthias Hauer-Konservatorium/Musikschule: An der 1872 gegründeten Musikschule werden pro Jahr rund 1.000 SchülerInnen ausgebildet, sie treten bei nationalen und internationalen Wettbewerben an und holen immer wieder schöne Preise in die „Allzeit Getreue“ (in den letzten 5 Jahren allein 128 erste Preise, u.a. bei „Prima la musica“). Außerdem bereichern die Ensembles und SolistInnen der Musikschule und des „Kons.“ das Konzertleben der Stadt nachhaltig.
- Volkshochschule: Derzeit werden rund 500 Kurse angeboten, die in Summe von fast 6.000 TeilnehmerInnen besucht werden. Ein wichtiger Schwerpunkt dabei sind die Fremdsprachenkurse (bis zu 19 Sprachen werden unterrichtet). Im Bereich Deutsch als Fremd(Zweit)sprache werden Kurse vom Niveau AnfängerInnen über Fortgeschrittene bis zur ÖSD-Prüfungsvorbereitung angeboten. Auch im Bereich Integration wird viel geleistet. So konnten 2009 bei 19 Prüfungsterminen 108 Personen den Test des Österreichischen Integrationsfonds an der VHS Wiener Neustadt absolvieren. Von den zahlreichen anderen Kursen seien insbesondere die Tanzkurse für Kinder und Jugendliche von 2 Jahren bis 20 Jahren erwähnt, die Jahr für Jahr am Sonntag vor Schulschluss in einer großen gemeinsamen Abschlussveranstaltung in der Arena Nova präsentiert werden. 2009 besuchten über 1.200 Personen die „Tanzimpressionen 2009“. Auch finanziell ist die VHS Wiener Neustadt in den letzten 8 Jahren gesundet. Das Defizit konnte von über € 260.000,00 auf unter € 100.000,00 gesenkt werden.
3) Frauenangelegenheiten:
Im September 2008 wurde eine eigene „Frauenbeauftragte“ am Magistrat Wiener Neustadt installiert. Diese ist bei der MA 7, Referat Sozialservice, angesiedelt. Folgende Ziele und Aufgabengebiete wurden für den Tätigkeitsbereich festgelegt:
- Ansprechstelle für alle Wiener Neustädter Frauen
- Kontakt zu und Förderung von Fraueneinrichtungen
- Förderung und Stärkung von Frauen durch Lobbying und Öffentlichkeitsarbeit
- Vernetzung und Koordination zwischen Frauen, Politik und Verwaltung
- Begleitung von „genderpolitischen“ Prozessen auf kommunaler Ebene.
Eine der ersten wichtigsten Maßnahmen: Die traditionelle Veranstaltung zum „Internationalen Frauentag“ am 8. März wurde auf völlig neue Beine gestellt. Dazu kamen ein Kinoabend im Zentralkino zum Thema „90 Jahre Frauenwahlrecht“, die Hauptplatz-Aktion „Wiener Neustadt pfeift auf Gewalt!“ im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt sowie – in Zusammenarbeit mit der MA 2 – die Ausarbeitung eines Gleichstellungs- und Frauenförderprogramms. Auch die bestehenden Kooperationen mit dem Verein Wendepunkt (Frauenhaus und Frauenberatung) und der „Weiberwirtschaft“ (Frauenwohnprojekt) wurden intensiviert.
Der Ausblick:
„Grundsätzlich wollen wir unser Angebot auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und unter engen finanziellen Rahmenbedingungen auf zumindest dem gleichen Qualitätsniveau halten wie in der Vergangenheit, im einen oder anderen Bereich sogar Verbesserungen erzielen“, so die Stadträtin wörtlich.
Die wichtigsten Vorhaben:
1) Kulturpolitik:
- Stadtmuseum: neue, kundenfreundlichere Öffnungszeiten – seit Jänner 2010 ist auch samstags geöffnet (Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag 10 –16 Uhr, „langer“ Donnerstag bis 20 Uhr)
- Stadtbücherei: Modernisierung und langfristige Weiterentwicklung zu einem „Wissenszentrum“.
- Stadttheater: Ausbau des Kinderprogramms und der Musicalschiene. Weiterentwicklung in Richtung Besucherkomfort, Barrierefreiheit.
- Ausstellungen:
a) St. Peter an der Sperr: Der einflussreiche, vielgeschätzte Kunstpädagoge und Maler Prof. Mag. Michael Haas (100. Geburtstag!) sowie der bekannte österreichische Maler Peter Sengl werden in der gotischen Ausstellungkirche St. Peter an der Sperr mit weiteren wichtigen Künstlern aus der Region ein interessantes und sehenswertes Ausstellungsjahr 2010 gestalten.
b) KAKI: Die ehem. Karmeliterkirche präsentiert 2010 einen Mix aus verschiedensten Kunstrichtungen. „Femart“ – mit den Wiener Neustädterinnen Melanie Adametz, Lisa Bäck, Susanne Ball und Gudrun Kainz – wird einen kontrastreichen, weiblichen Akzent im ehrwürdigen barocken Kunstraum setzen.
c) Stadtmuseum: Auch hier werden 2010 wieder zahlreiche interessante Ausstellungen angeboten, ab 14. 1. läuft etwa die Schau „Von zwei Möglichkeiten nimm die dritte“ von Kulturpreisträgerin Elfi Macek. Dazu kommen allein bis Juni 9 Konzerte. Weiters: Von März bis Mai 2010 wird – in Kooperation mit dem OÖ Landesmuseum und dem Biologiezentrum Linz – „Der Pfad des Jaguar. Tropenstation La Gamba, Costa Rica“ gezeigt, im Juni werden Kinder aus den Wiener Neustädter Pflichtschulen ihre Kunstwerke ausstellen, daran anschließend ist Robert Weber mit „Das plastische und bildnerische Werk“ an der Reihe. „Schicksalswege. Das jüdische Wiener Neustadt“ arbeitet von September 2010 bis Ende Mai 2011 die Geschichte der Juden in Wiener Neustadt vom Mittelalter bis zur Auslöschung im 20. Jahrhundert auf. Und im zweiten Halbjahr 2011 wird der Nachlass des weltbekannten Tenors Hans Beirer anlässlich dessen 100. Geburtstags erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Bis Ende 2010 kommt es – als völlig eigenständiges Projekt – außerdem zu einer teilweisen Neuaufstellung der Schausammlung.
- Stadtarchiv: Im Stadtarchiv finden auch 2010 wieder interessante Vorträge statt. Am 18. März präsentiert Dr. Harald Lacom sein Buch „Niederösterreich brennt! Tatarisch-Osmanische Kampfeinheiten 1683.“, am 28. Mai gastiert Dr. Franz Zwittkovits mit dem Lichtbildvortrag „Die Gewässer um Wiener Neustadt“ im altehrwürdigen Haus. Dr. Peter Huber spricht am 17. September über „Kunst- und Wunderkammern“. Im Industrieviertelmuseum wird es im 1. Halbjahr 2010 eine Sonderausstellung zur Frühzeit der Beleuchtungstechnik geben (Titel: „Es werde Licht!“).
- Denkmalschutz: Sanierung der Stadtmauer im Bereich Beethovengasse, Restaurierung des „Brüderturms“ im Kapuzinerkloster, Renovierung des Dachs und Wehrganges beim „Reckturm“ (Mittelfristiges Ziel: Etablierung als eigenständiges Kulturzentrum)
- Konservatorium: Keine Berufsausbildung mehr am J. M. H.-Konservatorium ab 2010/2011 (aufgrund einer EU-Richtlinie) neue Perspektiven für die Musikschule, u. a. ist an eine Ausdehnung der Zusammenarbeit mit dem Regelschulwesen gedacht sowie an eine verstärkte Förderung in Kindergärten. Spannend könnte das Projekt „Kindersingschule“ werden.
- Neugründung eines Orchesters in der Tradition des „Wiener Neustädter Musikvereins“. Siedl: „Ich werde dieses neue Projekt nach besten Kräften fördern und erwarte mir einen frischen Impuls für das Musikwesen und die Orchesterkultur Wiener Neustadts.“
Stadträtin Mag.a Siedl wörtlich: „„Ein attraktives kulturelles Angebot ist Antrieb und Motor für eine weitere positive wirtschaftliche, gesellschaftliche und soziale Entwicklung in unserer wunderschönen Stadt. Die Umfrageergebnisse von ‚pro futuro’ zeigen, welch’ hohen Stellenwert sich Kulturveranstaltungen und Events in der Freizeitgestaltung der BürgerInnen erobert haben. Wiener Neustadt ist eine Kultur- und Eventmetropole. Das vielfälitge Angebot zu erhalten und ständig weiter zu entwickeln, dafür möchte ich mich mit ganzer Kraft einsetzen!“
2) Frauenpolitik:
- Int. Frauentag 2010: Veranstaltung zum Thema „Sicherheit“ in Planung. Findet heuer wieder ganztätig und bei freiem Eintritt am 5. März 2010 im Stadtmuseum Wiener Neustadt statt.
Neben ihrem „Stamm-Ressort“ Frauenpolitik sieht Stadträtin Siedl eine ihrer größten Herausforderungen in der Prozessbegleitung des eingeleiteten Gender Mainstreaming- Projektes in der Wiener Neustädter Verwaltung: „Ein Mega-Projekt, das die Mitarbeit und das Engagement aller Abteilungen erfordern wird!“ Die Ziele und Rahmenbedingungen wurden heuer vom GM-Lenkungsgremium unter der Leitung von Bgm. Müller festgelegt. Unter anderem sollen Gender Budgeting und das 2009 erarbeitete Gleichstellungs- und Frauenförderprogramm in die Generalstrategie Gender Mainstreaming implementiert werden.
Mag.a Siedl zeigt sich zuversichtlich, dass „uns die geschlechtersensible Sichtweise wichtige neue Erkenntnisse und Perspektiven zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger der Stadt eröffnen wird“ Die Frauenstadträtin abschließend: „Unser klares politisches Ziel ist es, dass sich der Frauenanteil in der Bevölkerung, der ja mehr als 50 Prozent beträgt, sukzessive in allen gesellschaftlichen Bereichen und Positionen widerspiegelt. Frauen soll ermöglicht werden, all ihre fachliche und soziale Kompetenz einzubringen. Es viel zu schade, wenn dieses Potenzial brach liegt.“
