Zukunftsplattform „pro futuro“ präsentiert Ergebnisse aus dem Bereich „Mobilität & Infrastruktur“!
Im Rahmen der Wiener Neustädter Zukunftsplattform „pro futuro“ wurden nun die Ergebnisse aus dem Themenbereich „Mobilität & Infrastruktur“ präsentiert. Der Titel der Publikation lautet „Chancen und Grenzen der Mobilität“.
„Wir sind gefordert, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Menschen in Wiener Neustadt rasch, bequem, barrierefrei, günstig und umweltfreundlich an ihr Ziel gelangen“, ist sich Bürgermeister Bernhard Müller der Wichtigkeit dieses Themas bewusst. Das Stadtoberhaupt ergänzt deshalb: „Gerade, um diese Herausforderungen bewältigen zu können, sind die vorliegenden Ergebnisse des ‚pro futuro’-Arbeitskreises so besonders wertvoll.“
Zu den Ergebnissen
Im Arbeitskreis „Mobilität & Infrastruktur“ arbeiteten über ein Jahr lang VerkehrsexpertInnen, VertreterInnen aus der Verwaltung und interessierte BürgerInnen unter der Leitung von DI Walter Brenner an Lösungsvorschlägen für die zukünftige Entwicklung des Verkehrs und der städtischen Infrastruktur. Beispielhaft für die Ergebnisse können folgende Zielsetzungen zusammengefasst werden:
- Barrierefreiheit: Alle Gegenstände, Medien und Einrichtungen sollen so gestaltet sein, dass sie von jedem Menschen – ungeachtet von einer eventuell vorhandenen Behinderung – uneingeschränkt genutzt werden können.
- Energie: Durch klimaneutrale Erzeugung von Energie soll bis 2020 der Kohlendioxid-Ausstoß in Wiener Neustadt um mindestens 50 Prozent gesenkt werden. Der eingeschlagene Weg der Stadt ist hier eine hervorragende Basis und soll fortgesetzt werden.
- FußgängerInnen: Der Anteil des Fußgänger-Verkehrs soll von derzeit 17 auf 25 Prozent der zurückgelegten Wege erhöht werden. Dazu ist es auch erforderlich, die Nahversorgung in den Vierteln zu verbessern und für eine entsprechende Verkehrssicherheit zu sorgen.
- Grazer Straße: Sie soll von einer trennenden Durchzugsstraße zu einer innerstädtischen Straße umgewandelt werden. Dies erfordert das Zusammenspiel von Bund, Land und Stadt sowie die Einbindung in ein großräumiges Verkehrskonzept.
- Öffentlicher Verkehr: Der Anteil des öffentlichen Verkehrs soll von 13 auf 17 Prozent erhöht werden. Dazu müssen das Liniennetz und die Haltestellen evaluiert und allenfalls angepasst werden.
- RadfahrerInnen: In diesem Bereich sollten die Radwege noch effizienter, moderner und sicherer gestaltet werden. Dazu wäre ein Ausbau der überdachten Radabstellanlagen beim Bahnhof, bei Schulen, Einkaufszentren, etc. wünschenswert und sinnvoll.
Das Themenheft „Chancen und Grenzen der Mobilität - Die Ergebnisse des Arbeitskreises ‚Mobilität & Infrastruktur’“ ist unter der Herausgeberschaft von Bürgermeister Bernhard Müller, Projektleiter Michael Wilczek und Gemeinderat Michael Rosecker im „Verein Alltag Verlag“ erschienen und kann im Buchhandel um EUR 11,90 erworben werden. Weitere Informationen: www.vereinalltagverlag.at und www.profuturo.at.
